Weiterbildung für Entscheider in Sendern, Verlagen, Agenturen und PR-Abteilungen auf Fachkonferenz Think CROSS – Change MEDIA
Anspruchsvolles Programm mit namhafte Referenten

Vom 29. bis 31. März 2012 dreht sich auf dem Magdeburger Campus alles um die neuesten crossmedialen Entwicklungen auf dem nationalen und internationalen Medienmarkt. Schwerpunkte setzt der veranstaltende Masterstudiengang Cross Media in Bereichen wie Crossmediales Storytelling, Digitale Öffentlichkeiten, Partizipative Plattformen – Demokratie im Web, Content und Design für Social Media, Multi-Screen-Experiences, Crossmedia-Marketing, Mobile first – Businessmodelle für Apps & Co. und Online-Marketing. Ein komprimiertes Angebot, sich und seine Mitarbeiter auf den neuesten Stand zu bringen, in Austausch mit Kollegen zu treten und Kontakte für Projekte zu knüpfen.

Ab dem 29. März 2012 begrüßt der Masterstudiengang Cross Media der Hochschule Magdeburg-Stendal auf seiner ersten Fachkonferenz Vertreter aus verschiedenen Wissenschafts- und Praxisbereichen und vereint damit im wesentlichen Profis aus Journalismus, Interaction und Multimedia Design, Management und Politik.

Um neue Finanzierungs- und Erlösmodelle und neue Formen von Unternehmen im Netz geht es in dem Workshop „Entrepreneurial Journalism“ von Björn Stockleben. Der Medienwissenschaftler und –informatiker kennt das Dilemma der Kreativen im Netz: Ihre Inhalte sind zugleich Produkt und Marketinginstrument. Das bedeutet, dass die Wahl der Veröffentlichungsform stets eine Abwägung zwischen gewünschter Generierung von Aufmerksamkeit und notwendigem Erlös darstellt. Die Teilnehmer seines Workshops lernen innovative Geschäftsmodelle wie die crowd-funded Journalismusplattform spot.us und experimentelle Erlösmodelle wie flattr.net kennen und beurteilen ihre Chancen und Risiken. Anhand von Konzepten wie dem “Artist Life Cycle Model” von Tobias Regner et al. und Chris Andersons Betrachtungen des “Freemium” Modells untersuchen die Teilnehmer die neue Geschäftsbeziehung zwischen Journalisten und Nutzern. Björn Stockleben arbeitet als Projektingenieur und Berater in EC- und ESA-geförderten Forschungsprojekten mit den Schwerpunkten Partizipative Medien, Interaktive Dienste und Personalisierung beim Rundfunk Berlin-Brandenburg und ist im Team Cross Media an der Hochschule Magdeburg-Stendal verantwortlich für den Bereich Management.

Ilona Wuschig lehrt an der Hochschule Magdeburg-Stendal als Professorin für TV und Medien und hat hier den Master-Studiengang Cross Media maßgeblich mit aufgebaut. Die promovierte Journalistin war vor Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn über 20 Jahre bei WDR, ZDF und MDR als politische Journalistin tätig. Seit 1997 arbeitete sie als leitende Redakteurin für Landespolitik beim MDR. Im Mittelpunkt ihres wissenschaftlichen Interesses stehen Fragen nach der Wechselwirkung von Medien und Öffentlichkeit. Ihr Vortragsthema lautet: „Zivilgesellschaftlicher Journalismus und neue Medien“ und hinterfragt, wie die globale technische Vernetzung Kommunikation beschleunigt und damit die Rolle des Journalisten vom „Gate Keeper“ zum „Tour Guide“ verändert.  Aber sie verändert nicht nur die Rolle der Profis, sondern unser aller Kommunikationsroutinen. Wie werden diese Möglichkeiten aufgegriffen und ausgestaltet? Werden die zivilgesellschaftlichen und partizipativen Möglichkeiten des Web 2.0 genutzt? Wie redet Deutschland miteinander? Über welche Kanäle? Kurz: welchen Einfluss hat speziell das web2.0 als Instrument der Partizipation auf unsere Gesellschaft?

Um neue Interaktionsmöglichkeiten in Videos  geht es in Robert Seeligers Vortrag “Non-linear Video – cross-platform content interaction”. Das nonlineare Video ist ein Ansatz, der Video-Inhalte zu einer interaktiven Erfahrung macht. Es gibt dem Betrachter die Möglichkeit mit Objekten zu interagieren, die Teil des Videos sind und Zugang zu ergänzenden Informationen bedeuten. Diese ergänzenden, multimedial aufbereiteten Inhalte sind
wiederum miteinander verknüpft. Interaktive, verlaufszeit-unabhängige Navigation eröffnet neue Möglichkeiten, Videoinhalte zu erleben. Die vorgestellte Technologie zeigt, wie ein solches System auf IPTV und einer crossmedialen Web-Plattform gebaut werden konnte. Robert Seeliger ist Projektleiter Future Applications and Media am Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) in Berlin.

Ansgar Burghof leitet seit 2008 die Intendanz des Auslandssenders Deutsche Welle in Bonn. In dieser Funktion beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema Globalisierung und Digitalisierung der Medienmärkte unter besonderer Beachtung der verschmelzenden Medienkanäle und des Einflusses von User Generated Content. Wie sich die Deutsche Welle strategisch neu aufstellt, diskutiert er  in seinem Vortrag: „Meinungsfreiheit und neue Medien – Der Kampf der deutschen Welle um die Weltöffentlichkeit“.  Burghof begann nach Studium und Volontariat seine Laufbahn als Journalist für Tageszeitungen, Hörfunk und Fernsehen.  Nach einer Station als Sprecher des Bremer Bausenators war der promovierte Publizist von 1983 bis 1997 Chefredakteur der Demokratischen Gemeinde, einer Zeitschrift für Kommunalpolitik im Vorwärts Verlag, dessen Geschäftsführer er 1994 wurde. Bis zu seinem Wechsel zur DW leitete Burghof als geschäftsführender Gesellschafter innerhalb der Agentur Zöller Media den Bereich politische und strategische Kommunikation.

Im Mittelpunkt des Workshops von Irina Mohr, Leiterin des Forums Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung, stehen die „Netzbasierte Streitkultur und Politische Bildung“. Ist politische Bildung im Social Web gewollt und auch möglich? Ja! Aber wie? Wie lässt sich der öffentliche Auftrag einer politischen Stiftung, demokratische politische Kommunikation zu befördern, mit dem Web 2.0 verbinden? Wo liegen Grenzen? Die promovierte Politikwissenschaftlerin zeichnet verantwortlich für die Plattform „sagwas.net“ und diskutiert auf der Konferenz über die Erfahrungen mit der neuen Streitkultur im Netz. Irina Mohr leitet seit 2003 das Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung. Vor ihrem Studium der Politikwissenschaft und Publizistik an der Freien Universität Berlin arbeitete sie als Galeristin und freie Theaterschaffende. Nach dem Studium wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag. 2006 promovierte sie an der FU Berlin.

Nutzen Sie den noch bis zum 20. Februar 2012 geltenden Early-Bird-Tarif (75€ Standartticket, 35€ ermäßigt), um an der Konferenz Think CROSS – Change MEDIA teilzunehmen. Über weitere Redner und Workshopleiter halten wir Sie auf unserer Website auf dem auf dem Laufenden.

//Veranstaltung: Konferenz „ Think CROSS – Change MEDIA“
//Ort: Hochschule Magdeburg – Stendal, Breitscheidstraße 2, 39114 Magdeburg
//Datum: 29. – 31. März 2012
//Mehr Informationen und Anmeldung: http://www.ma-crossmedia.de/konferenz/

Der Master of Arts in Cross Media ist ein neues Ausbildungsangebot der Hochschule Magdeburg-Stendal, das auf einen ebenso neuen Markt reagiert. Formate und Darstellungsformen ändern sich. TV- und Radiosender entwickeln, genau wie Printmedien, im Web neue Formate, Angebotsstrukturen und Geschäftsfelder. Der M.A. Cross Media bricht aus dem Kästchen herkömmlichen Fachdenkens aus und bringt Kreative aus den drei Disziplinen Journalismus, Interaction Design und Management zusammen. Der Studiengang existiert jetzt im zweiten Jahr und bietet mit dem Prinzip des Blended Learnings gute Möglichkeiten, sich neben dem Beruf weiterzubilden, im akademischen Umfeld vom neuesten Stand der Entwicklungen zu profitieren, außerdem einen weiteren akademischen Abschluss zu erlangen. Der M.A. Cross Media wird in 4 Semestern (Teilzeit möglich) zu über 80% online, in je drei Online- und vier Präsenzphasen pro Semester auf dem Campus in Magdeburg absolviert. Der modulare Aufbau des Studiums und die Anerkennung fachlicher Kompetenzen aus Studium und Berufspraxis ermöglichen ein individuelles Studienprogramm. Attraktive Kooperationspartner wie die Fraunhofer Gesellschaft, MDR oder new thinking communications garantieren eine praxisorientierte Ausbildung. Bewerbungen zum Sommersemester (auch Einzelmodule auf Zertifikatsbasis) 2012 sind bis zum 15.03.2012 möglich.

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Her mit Schlafboxen auf dem Campus, weg mit den Noten für Doktorarbeiten: Der Wettbewerb UniGestalten hat schon mehr  als 130 Ideen für die Hochschule von morgen herausgekitzelt

Berlin. Das Projekt “UniGestalten” der Jungen Akademie und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ist auf der Suche nach den zündenden Ideen für die Universität von morgen. Unter www.unigestalten.de sind in den ersten drei Wochen seit Start des Portals schon über 130 Vorschläge zusammengekommen. Sie machen deutlich, woran es in den Hochschulen heute mangelt. Die Hochschulen haben offenbar den Weg in das digitale Zeitalter verschlafen. Bürokratie lähmt die Professoren, dem wissenschaftlichen Nachwuchs fehlen häufig Ansprechpartner für ganz praktische Probleme, mangelnde Informationen erschweren das Studium.

Noch bis zum 15. Dezember können Vorschläge eingereicht, kommentiert und weiterentwickelt werden. Zu den viel diskutierten Reformideen gehört beispielsweise, die Bewertung von Doktorarbeiten radikal zu vereinfachen und deren Benotung abzuschaffen. Es zählt dann nur noch „bestanden oder nicht bestanden“. Der autofreie Campus mit hochschuleigenen Fahrrädern findet sich ebenso im Ideenpool wie der gezielte Einsatz neuer Techniken in Lehre und Verwaltung zur Verbesserung der Kommunikation. Das Portal Lunch.Buddy organisiert das interdisziplinäre Treffen in der Mensa per Zufallsgenerator. Eine weitere originelle Idee: Schlafboxen auf dem Campus. Übermüdete Studenten können Freistunden für ein Nickerchen nutzen und erfrischt zur nächsten Veranstaltung eilen.

Schon die ersten 135 Ideen und 870 Kommentare von rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigen, wie sich Studierende und Uni-Beschäftigte die Hochschule von morgen vorstellen: ökologisch, nachhaltig und ein Vorreiter gesellschaftlichen Fortschritts. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. 5000 Euro Hauptgewinn und 20 weitere Preise warten auf die innovativen Vordenker für den Uni-Alltag. Weitere Informationen und den Ideen-Wettbewerb finden Sie unter: www.unigestalten.de

 

Kontakt:

UniGestalten – Der Ideen-Wettbewerb
Die Junge Akademie, Dr. Katia Glaser
Jägerstraße 22/23, D-10117 Berlin

Telefon 030. 20370-563
Telefax 030. 20370-680
www.diejungeakademie.de

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