Gemeinschaften im Wandel: Neuer Masterstudiengang Soziologie an der Katholischen Universität

Einschreibung bis 14. Oktober 2011 möglich

 

Eichstätt, 23. August 2011 (upd) –  Wie entstehen Gesellschaften, Familien, Parteien oder Vereine? Wie wachsen, wandeln, verschwinden oder bestätigen sich solche Kollektive? An dieser Stelle setzt der zum Wintersemester startende Masterstudiengang Soziologie der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) an, der Kenntnisse und Kompetenzen vertieft und erweitert, die zuvor in einem sozialwissenschaftlichen Bachelorstudiengang erworben wurden. Hierbei wird sowohl auf theoretische Lehre als auch praktische Anwendung wertgelegt. Das Besondere an diesem Masterstudiengang: Wer in Eichstätt Soziologie studiert, studiert international. An den Partneruniversitäten in Italien (Università degli Studi di Trento), Frankreich (Université René Descartes) und Spanien (Universidad de Granada) können im zweiten Studienjahr ein oder zwei Semestern absolviert werden. Beim Erwerb von mindestens 60 ECTS Punkten ist ein Doppelabschluss möglich.

 

Der Aufbau des Masterstudiengangs gliedert sich neben dem Auslandsaufenthalt in die Module Soziologische Analyse, Angewandte Soziologie sowie ein Forschungsmodul sowie ein Praktikumsmodul. Das Curriculum umfasst außerdem ein  soziologisches Forschungspraktikum und Wahlmodule. Zudem besteht die Möglichkeit, den sozialwissenschaftlichen Kernbereich durch zwei weitere Fächer individuell zu ergänzen: Je nach Berufsziel und Präferenzen stehen dabei Philosophie, Geschichte, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft oder Europäische Ethnologie/Volkskunde zur Wahl.

Der Masterstudiengang Soziologie bietet die Grundlage, um in nationalen und internationalen Organisationen sowie Institutionen Verantwortung zu übernehmen oder später in der sozialwissenschaftlichen Forschung, dem Beratungsbereich oder der Sozialpolitik tätig zu sein. Außerdem eröffnet der Masterstudiengang berufliche Perspektiven in Werbung und Marketing, Public Relations, Planung und Entwicklung, Organisations- und Personalentwicklung oder auch Journalismus.

 

Studieninteressenten benötigen einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einem mindestens sechssemestrigen Studiengang, bei dem mindestens 60 ECTS-Punkte in sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen oder Philosophie erworben wurden oder in dem vergleichbare Leistungen vorliegen (Gesamtnote mindestens 2,9). Bei der erstmals möglichen Studienaufnahme besteht keine Zulassungsbeschränkung, sodass man sich ohne vorherige Online-Anmeldung bis zum 14. Oktober 2011 in der Studentenkanzlei persönlich einschreiben kann.

 

Weitere Informationen unter www.ku-eichstaett.de/studieninteressenten.

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Neuer Bachelorstudiengang an der TU München: „Informatik: Games Engineering“

Der Markt für Computerspiele boomt und immer mehr Spieleentwickler werden gesucht. Deshalb bietet die Technische Universität München ab dem Wintersemester 2011/2012 den Bachelorstudiengang „Informatik: Games Engineering“ an. Die Besonderheit: Interessierte können sich gleich zu Studienbeginn auf die Grundlagen der Spieleentwicklung wie 3D-Simulation, Interaktion und Social Games konzentrieren.

Die rasante Entwicklung der Spiele basiert auf den Fortschritt in der Informatik und der Computertechnologie. Grafik und Sound gewinnen an Realitätstreue, sodass die simulierten Welten immer komplexer werden. Moderne Sensorik ermöglicht neue Arten der Interaktion. Durch die Vernetzung verschiedenster Endgeräte wie Computer, Handy und Konsolen spielen die Akteure nicht mehr alleine vor ihrem Bildschirm. Sie können von überall an den Online-Games teilnehmen.

Um diese Technologien zu verstehen und umzusetzen, sind fundierte Informatikkenntnisse erforderlich, die in dem Studiengang „Informatik: Games Engineering“ vermittelt werden. Zu den Schwerpunkten im Studium gehören: Spielekonzeption und -Entwicklung, Computergrafik, Interaktion, Simulation, internet-basierte Social Games, künstliche Intelligenz, Mathematik und Physik. „Zudem streben wir eine Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film an, sodass unsere Studierenden Film- und Spieldramaturgie erlernen“, erläutert Helmut Krcmar, Dekan der Fakultät für Informatik der TU München.

Der Studiengang richtet sich an Studieninteressierte, die ihre Fähigkeiten zur kreativen Gestaltung und zur Kommunikation in interdisziplinären Teams mit technischem Know-How und abstraktem Denken verbinden wollen. „Wir sprechen eine breite, heterogene Gruppe an. Es ist wichtig, dass Spiele von vielen unterschiedlich denkenden Menschen entwickelt werden, so dass sie für entsprechend unterschiedliche SpielerInnen interessant sind“, sagt die Informatikprofessorin Gudrun Klinker, die für den Studiengang verantwortlich ist.

Absolventen des Bachelorstudiengangs „Informatik: Games Engineering“ werden vielfältige Berufschancen haben. Neben dem prosperierenden Spielemarkt wächst die Nachfrage ebenso in anderen Geschäftsfeldern – auch Serious Games genannt. So setzen Experten die Spielekonzepte in Planspielen oder Trainingssystemen um. In der Medizin wird an virtuellen Operationen geübt, Piloten trainieren an Flugsimulatoren und Manager nutzen Spieltheorien bei der Gewinnung von Großaufträgen.

Studieninteressierte können sich bis zum 15.7.2011 bewerben. Die Fakultät für Informatik führt ein Eignungsfeststellungsverfahren durch – ebenso wie bei ihren anderen Studiengängen. Die Unterrichtssprache ist Deutsch; einige Veranstaltungen werden auf Englisch durchgeführt.

Weitere Informationen

www.in.tum.de/Informatik_Games_Engineering/

 

Kontakt

Prof. Gudrun Klinker, Ph.D.

Technische Universität München

Fakultät für Informatik
Boltzmannstraße 3

85748 Garching

Tel: +49 (89) 289-18215

E-Mail: klinker@in.tum.de

 

 

 

Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 420 Professorinnen und Professoren, 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich Klinikum rechts der Isar) und 24.000 Studierenden eine der führenden Universitäten Europas. Ihre Schwerpunktfelder sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Nach zahlreichen Auszeichnungen wurde sie 2006 vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Exzellenzuniversität gewählt. Das weltweite Netzwerk der TUM umfasst auch eine Dependance in Singapur. Die TUM ist dem Leitbild einer unternehmerischen Universität verpflichtet.

 

 

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